Mais aus den USA, Reis aus Pakistan, Bohnen aus Kenia und Soja sowie Steaks aus Argentinien – unsere Lebensmittel legen zum Teil eine halbe Weltreise hin, um auf unserem Teller zu landen. Aktuell befindet sich gut die Hälfe des Ackerlands, das Deutschland für seine Ernährung beansprucht, außerhalb des Bundesgebiets.

Doch welche Auswirkungen hat der Anbau von Nahrung und Futtermitteln auch dort auf die Umwelt? Die Böden, die Biodiversität, das Wasser und das Klima – sie alle werden vom Agrarsystem weltweit stark beeinflusst.

Zusammen mit Ökologin Gabriela Rabeschini vom Senckenberg Synthesis und Solutions Lab „Über den Tellerrand“ unternehmen wir einen Streifzug durchs Museum und schauen uns an, welche Tiere auf unterschiedliche Art und Weise von unseren Ernährungsgewohnheiten beeinflusst werden. So zum Beispiel auch die Harpyie, einer der größten Greifvögel der Erde, der in Mittel- und Südamerika beheimatet ist.